Jedes Jahr am ersten Freitag im März feiern christliche Frauen in über 100 Ländern den Weltgebetstag der Frauen. Die Liturgie für die ökumenischen Gottesdienste verfassen jeweils Frauen aus einem bestimmten Land für die ganze Welt. Dieses Jahr stammt die Liturgie aus Surinam.
Surinam: Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen kaum wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Die frühere niederländische Kolonie liegt zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana im Nordosten Südamerikas. Dank des subtropischen Klimas gibt es eine vielfältige Flora und Fauna mit Riesenfarnen, Orchideen und mehr als 1.000 Arten von Bäumen. Rund 90 Prozent des Landes bestehen aus Regenwald. Hier leben Tiere wie Ameisenbären, Jaguare, Papageien und Riesenschlangen.
Surinam ist knapp halb so groß wie Deutschland und verbindet afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Von den rund 540.000 Einwohnerinnen und Einwohnern leben die meisten in Küstennähe, viele von ihnen in der Hauptstadt Paramaribo. Paramaribo ist UNESCO-Weltkulturerbe. Eine Synagoge und eine Moschee, christliche Kirchen und ein Hindutempel stehen hier dicht bei einander.
Surinams Vielfalt spiegelt sich wider in der Liturgie für den Weltgebetstag: Unter dem Motto „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ erzählen Frauen unterschiedlicher ethnischer Herkunft von ihrem Alltag.
Allein in Deutschland werden in den Gottesdiensten am Weltgebetstag wieder hunderttausende Teilnehmende erwartet – wobei diese Gottesdienste zwar von Frauen vorbereitet werden, aber definitiv auch für Männer, Kinder und Jugendliche gedacht sind.

Im Mindener Land bieten sich am Freitag, 2. März, zum Beispiel in folgenden Gemeinden Gelegenheiten, an Veranstaltungen zum Weltgebetstag teilzunehmen:
– St. Martini, 17 Uhr, gemeinsamer Gottesdienst der Innenstadt-Gemeinden St. Martini und St. Marien sowie der Reformierten Petrigemeinde und der Katholischen Domgemeinde; anschließend Imbiss
– Martin-Luther-Haus, 16 Uhr, gemeinsamer Gottesdienst der Evangelisch-Lutherischen Gemeinden St.-Lukas und Martin-Luther-Haus, der Katholischen St.-Ansgar-Gemeinde, der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Minden am Marienglacis und der Evangelisch-Methodistischen Gemeinde an der Marienstraße; anschließend Kaffee, Tee und Kuchen
– St. Markus, 16.30 Uhr, Gottesdienst
– Auferstehungskirche Salem, 15.30 Uhr, Gottesdienst
– Erlöserkirche, 15 Uhr, gemeinsamer Gottesdienst der Evangelisch-Lutherischen Gemeinden Erlöserkirche und St. Thomas sowie der Katholischen St.-Paulus-Gemeinde; anschließend Kaffeetrinken im Gemeindezentrum
– Christuskirche Todtenhausen / Kutenhausen, 18 Uhr, gemeinsamer Familiengottesdienst der Gemeinden Christuskirche und Albert-Schweitzer-Haus mit Beteiligung des Posaunenchors, der Chorschulgruppen „Crescendo“ und „Tookulinis“ sowie der Frauenhilfe; 19.15 Uhr gemeinsames Abendessen im Gemeindehaus; 20.45 Uhr Liturgische Nacht in der Christuskirche unter dem Motto „Ein Licht in dir geborgen. Lichter – Klang – Segen“
– Gemeindehaus Buchholz, 18 Uhr Gottesdienst, anschließend Surinam-Buffet mit landestypischen Gerichten
– Kirche Bierde, 19.30 Uhr, Gottesdienst
– Heimser Mühle, 17 Uhr, gemeinsamer Gottesdienst der Gemeinden Schlüsselburg, Heimsen und Windheim
– Evangelisches Gemeindehaus Eickhorst, 15 Uhr, Gottesdienst, anschließend Kaffeetrinken
– Kirche Oberlübbe, 18 Uhr, Gottesdienst
– Johann-Delius-Haus Kleinenbremen, 17 Uhr, Gottesdienst.

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