Für einen Vortrag über das Christentum in Äthiopien ist am Freitag, 18. Januar, Professor Dr. Andreas Müller in Minden zu Gast.
Müller war von 2003 bis 2009 Pfarrer im Entsendungsdienst im Evangelischen Kirchenkreis Minden. Damals untersuchte er aus kirchenhistorischer Sicht die Zeit des Nationalsozialismus in Minden und Umgebung. Mittlerweile lehrt er als Professor für Ältere und Mittlere Kirchengeschichte an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und die Ergebnisse seiner Untersuchung in Minden sind als Buch erschienen („‘Kirchenkampf‘ im erweckten Kontext. Der Kirchenkreis Minden in der Zeit des Nationalsozialismus“).
Seinen Vortrag am 18. Januar hält Müller um 19 Uhr in der evangelisch-reformierten Petrikirche; Veranstalter ist die Evangelische Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Minden.
Müllers Vortrag macht deutlich, warum Äthiopien als südlichstes Stammland des Christentums gelten kann. In der Mitte des 4. Jahrhunderts wandte sich Äthiopien unter König Ezana dem Christentum zu. In keinem anderen Land der Welt hat sich christlicher Glaube so sehr mit Elementen jüdischer Religiosität verbunden wie in Äthiopien. Selbst die Bundeslade, die Moses am Berg Sinai erhalten hat, soll sich im äthiopischen Aksum befinden. Der Vortrag stellt Land, Leute und vor allem die Geschichte dieser besonderen Variante des Christentums mit zahlreichen Lichtbildern vor.

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