Mit der Einführung durch Superintendent Jürgen Tiemann in der Klinikkapelle im Sonntagsgottesdienst am 3. Februar um 9.30 Uhr ist es so weit: Sieben Frauen und zwei Männer verstärken künftig in der evangelischen Krankenhausseelsorge am Johannes Wesling Klinikum das Team der Ehrenamtlichen. Damit erhalten neun weitere Stationen eine in diesem Dienst ausgebildete Ansprechperson seitens der evangelischen Seelsorge, die alle ein bis zwei Wochen dort evangelische Patienten und alle, die es wünschen, besuchen wird.
„Damit sind wir dem Ziel, auf allen Stationen nicht nur auf Zuruf, sondern durch eigenes regelmäßiges Aufsuchen der Menschen präsent zu sein, ein großes Stück näher gekommen“, freut sich Krankenhauspfarrer Oliver Vogelsmeier.
Im normalen evangelischen Sonntagsgottesdienst der Klinikkapelle, zu dem wie immer alle Patientinnen und Patienten sowie dieses Mal viele Gäste eingeladen sind, werden die Neuen feierlich eingesegnet. Superintendent Tiemann und Pfarrer Vogelsmeier halten eine Dialogpredigt. Für die musikalische Gestaltung sorgt der Posaunenchor Windheim. In einem anschließenden Empfang wird der Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenkreises Minden u. a. Grußworte sprechen.
„Es sind Menschen mit besonderen Lebenserfahrungen in existentiellen Krisen und Glaubenszugängen, die sie so geeignet machen, anderen in schweren Situationen seelsorglich beizustehen“, betont die zweite evangelische Klinikpastorin, Melanie Drucks. Sie hat gemeinsam mit ihrem Amtskollegen in einer achtmonatigen Ausbildung Sigrid Oestreich, Dr. Holle Schiefer, Anke Haake, Palmira Kottmeier, Olaf Zander, Nadine Frenzel, Friedhelm Haseloh, Gabriele Hüppe und Bärbel Kuhlemann (vgl. Foto v. l. n. r.) auf ihren ehrenamtlichen Dienst im Klinikum vorbereitet.
In dem Kurs „Seelsorge im Krankenhaus“, der aus insgesamt circa 130 Unterrichtsstunden besteht, setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit eigenen Erfahrungen von Krankheit und Sterben auseinander, informierten sich über viele Themen rund um das Krankenhaus und übten, wie man Seelsorge-Gespräche führt. Nun wird man sie regelmäßig im Klinikum antreffen, auch wenn sie nicht sofort erkennbar sind wie die mehr auf praktische Hilfe am Nächsten orientierten „Grünen Damen“. Eine Abordnung der Grünen Damen nimmt mit Leiterin Ulrike Dammeier mit viel Wohlwollen am Einführungsgottesdienst für die neuen Ehrenamtlichen in der Krankenhausseelsorge teil.

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