Am 28. Juni jährt sich zum 50. Mal der Aufstand der Schwulen, Transvestiten und Dragqueens gegen gewalttätige und willkürliche Übergriffe der Polizei im Stonewall Inn an der Christopher Street in New York. Ausgehend von diesem Protest, erwuchs der „schwule Stolz“ – der „Gay Pride“. Schon ein Jahr später und in den weiteren Folgejahren wurde dieses Aufstandes und der Opfer polizeilicher Willkür gedacht. Später entstand daraus der CSD, der Christopher Street Day.
Mit Liedern aus Taizé, Gebeten, Psalmen, Stille und Entzünden von Kerzen wird um 23 Uhr in der Petrikirche Minden (Ritterstraße) in einer Andacht den Opfern sexueller Diskriminierung und der Gewalt gegen Minderheiten gedacht. Auch heute noch finden sich leider zunehmend Diskriminierungen in Politik, Gesellschaft und auch den Religionen. In diesem Zusammenhang drängt z.B. der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn auf ein Gesetz zum Verbot der „Konversionstherapie“ (Homo-Heilung) bis Ende 2019.
Eingeladen sind alle Menschen jeder religiösen, konfessionellen oder politischen Orientierung.
Die Andacht halten Pfarrer Bernhard Speller und Prädikant Jochen Mühlbach mit freundlicher Unterstützung Mindener Künstler.

(Text von Jochen Mühlbach)

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