„Scherbe in meiner Hand“ ist das Thema des Ökumenischen Gedenkgottesdienstes für Eltern, die um ihr still geborenes Baby trauern. Am Pfingstsonntag, 9. Juni, wird dieser besondere Gottesdienst um 16 Uhr in der Kapelle des Mindener Nordfriedhofs gefeiert. Pfarrerin Melanie Drucks, Evangelische Krankenhausseelsorgerin, gestaltet ihn gemeinsam mit Pfarrer Wolfgang Ricke, Katholischer Krankenhausseelsorger, dem Gesprächskreis „Sternenkinder Minden“ und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen.
Während des Gottesdienstes können Eltern und Geschwister zur Erinnerung an ihr verstorbenes Baby eine Kerze anzünden. Anschließend besteht die Möglichkeit, gemeinsam zu den beiden Grabfeldern für still geborene Babys zu gehen, um auch dort an sie zu denken und Rosen niederzulegen.
Das erste Grabfeld auf dem Nordfriedhof liegt direkt hinter der Trauerhalle. Es besteht seit 13 Jahren. Inzwischen haben dort so viele Babys ihre letzte Ruhe gefunden, dass ein weiteres Grabfeld mit dem Namen „Sternenhimmel“ für still geborene Kinder angelegt wurde. „Für Eltern und Familienangehörige ist es wichtig, einen Ort zu haben, wo sie ihre Kinder gut aufgehoben wissen und an dem sie in ihrer Trauer Ruhe finden können“, sagt Krankenhauspfarrerin Melanie Drucks. Die Skulptur mit dem großen Glasstern, die das neue Grabfeld wie ein Himmelsgewölbe überspannt, richtet den Blick weg von der Erde hin zum Himmel, an dem nachts die Sterne leuchten. Viele Eltern nennen ihre Kinder, die nur kurz gelebt haben oder still geboren wurden, „Sternenkinder“.

(Text von Pfarrerin Melanie Drucks)

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