Mit einer Andacht in der Reformierten Petrikirche und einem Empfang im Petri-Gemeindehaus ist der Abschied von Irene Esser nun amtlich geworden. Insgesamt 27 Jahre lang hat sie die Evangelische Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Minden gestaltet – und im letzten halben Jahr ihre Nachfolgerin, Katrin Weber, eingearbeitet. Der Übergang war also fließend; mit den festlichen Stunden in der Petrigemeinde hat diese Phase nun ihren Abschluss gefunden.
Viele lobende Worte für Irene Esser fanden schon in der Andacht Superintendent Jürgen Tiemann für den Kirchenkreis Minden, Superintendent Andreas Huneke für den Kirchenkreis Vlotho und Pfarrerin Antje Rösener in ihrer Eigenschaft als Geschäftsführerin des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Westfalen-Lippe; mehrere Grußwörter schlossen sich dem später im Gemeindehaus an. Immer wieder wurde Bezug genommen auf das Motto, das Esser selbst für ihren Abschied ausgesucht hatte: „Du stellt meine Füße auf weiten Raum“ (Psalm 31,9).
Diese Wahl ist plausibel für eine Frau, die im letzten Jahrzehnt das Thema Pilgern so sehr zu ihrer Sache gemacht hat wie Irene Esser. Denn ohne Übertreibung lässt sich sicher sagen, dass der Sigwardsweg ohne sie heute nicht das wäre, was er ist. Zugleich spürt man Esser aber auch immer wieder ihre Dankbarkeit dafür ab, dass es ihr vor rund drei Jahrzehnten vergönnt war, unter einen Hut zu bringen, was sich damals meistens noch ausschloss. Sie konnte sowohl Landfrau, Ehefrau und Mutter, als auch berufstätige Pädagogin sein – und sich im Beruf immer wieder neue Themen und Terrains erobern.
„Die Neue“, die nun schon gar nicht mehr so neu ist, weil man sie schon ein halbes Jahr lang kennt, ist geboren in Bad Oeynhausen, lebt in Porta Westfalica-Holzhausen und ist Erzieherin sowie Sozialpädagogin. Seit 1997 hat sie als Jugendreferentin gearbeitet zunächst beim Kirchenkreis Herford als Leiterin des CVJM-Jugendzentrums in Bünde-West, ab 2007 beim Kirchenkreis Vlotho für die Region Porta Süd. Nach rund zwei Jahrzehnten in der Jugendarbeit habe sie den Wunsch nach einer neuen, anderen Herausforderung gespürt, sagt sie. Nun freut sie sich, diese Herausforderung in der Evangelischen Erwachsenenbildung gefunden zu haben.

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