Notfallseelsorge bedeutet Hilfe in Extremsituationen: Sie bietet Beistand zum Beispiel bei persönlichen Schicksalsschlägen zu Hause wie plötzlichen Todesfällen, bei Unfällen mit Schwerverletzten oder Toten, bei Bränden oder (Natur-)Katastrophen. In der Regel übernehmen diese schwierige Aufgabe Pfarrerinnen und Pfarrer. Neuerdings können sie dabei auf ehrenamtliche Unterstützung zählen.
„Erstmals ist im Evangelischen Kirchenkreis Minden eine 80-stündige Ausbildung für den ehrenamtlichen Einsatz in der Notfallseelsorge durchgeführt worden“, erklärt Pfarrer Matthias Rausch, der im Kirchenkreis Minden Ansprechpartner und Synodalbeauftragter für die Notfallseelsorge ist. Vier mutige Männer und fünf beherzte Frauen nahmen die Herausforderung an: Thomas Brungs, Katharina Depping, Ingrid Jagodzinski, Barbara Keller, Andreas Lätsch, Doris Sander-Walter, Ingo Schmidt, Simone Schwier-Schach, Klaus-Dieter Wahl und Mechthild Hitzeroth.
Nach der Ausbildung, die im Mai 2017 abgeschlossen war, begleiteten sie zunächst Pfarrerinnen und Pfarrer bei ihren Notfall-Einsätzen. Seit September 2017 sind sie auch ohne Begleitung im Einsatz, stehen also im Dienstplan wie die Pfarrerinnen und Pfarrer auch. Im Rahmen eines festlichen Gottesdiensts in der St.-Martini-Kirche führte jetzt Superintendent Tiemann sie offiziell in ihren ehrenamtlichen Dienst ein.
Rausch ist froh über diese Verstärkung für das Pfarrerinnen- und Pfarrerteam. Eine weitere Ausbildung für Menschen, die sich dieses besondere Ehrenamt zutrauen, ist geplant. Wer sich dafür interessiert, ist herzlich eingeladen, sich schon jetzt bei Rausch zu melden und näher zu informieren (Telefon: 05 71 / 518 86).

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