Der Einsatz von ehrenamtlichen Kräften in der Klinik-, Altenheim- und Notfallseelsorge wurde kürzlich in einem kreiskirchlichen Gottesdienst in der St.-Marien-Kirche gewürdigt. Im Evangelischen Kirchenkreis Minden unterstützen derzeit insgesamt rund 40 ehrenamtliche Kräfte aktiv die Seelsorge im Klinikum, in Alten- und Pflegeheimen sowie in akuten Notfällen.
Wie Superintendent Jürgen Tiemann unlängst auch in seinem Synodenbericht dankbar hervorhob, ist der Evangelische Kirchenkreis Minden damit in allen drei Bereichen sehr gut aufgestellt. Für alle drei Arbeitsbereiche gibt es regelmäßig gründliche mehrmonatige Fortbildungsangebote; alle ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger werden bei ihrer Arbeit kontinuierlich durch Gespräch und Supervision begleitet.
Einen Krankenhausaufenthalt empfinden viele Menschen als Krise und Zeit der Verunsicherung. Hier zu helfen, ist das Ziel der Krankenhausseelsorge am Johannes Wesling Klinikum. Pfarrerin Melanie Drucks, Pfarrer Oliver Vogelsmeier und ihr großes ehrenamtliches Team bieten Patientinnen und Patienten an, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. So bekommt dort, wo krankheitsbedingt Physisches im Mittelpunkt steht, auch Seelisches seinen Raum. Wo Ängste und Hoffnungen zur Sprache kommen können, hilft das oft, die aktuelle Lebenssituation einzuordnen und anzunehmen. „Wir sind von Herzen dankbar dafür, dass wir bei unserer Arbeit auf die Unterstützung durch zur Zeit 18 aktive ehrenamtliche Klinikseelsorgerinnen und –seelsorger zählen können“, sagt Vogelsmeier.
Gerade im Alter steigt oft der Bedarf, seelsorglich begleitet zu werden. Das gilt nicht nur zu Hause, sondern auch im Altenheim. Ehrenamtliche in der Altenheimseelsorge besuchen Menschen in Einrichtungen der Altenpflege, führen Gespräche, leisten Beistand, helfen dabei, den Kontakt zur Heimat-Gemeinde aufrecht zu erhalten und ermöglichen die Teilnahme an Gottesdiensten, Andachten und Abendmahlsfeiern.
Notfallseelsorge bedeutet Hilfe in Extrem-Situationen: Sie bietet Beistand zum Beispiel bei persönlichen Schicksalsschlägen zu Hause wie plötzlichen Todesfällen, bei Unfällen mit Schwerverletzten oder Toten, bei Bränden oder Naturkatastrophen. Haupt- und ehrenamtliche Notfallseelsorgerinnen und –seelsorger sind so schnell wie möglich für die Betroffenen da. Der Bereitschaftsdienst ist ständig erreichbar, rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Ehrenamtliche Kräfte werden in einer 80-stündigen professionellen Fortbildung gründlich auf ihren anspruchsvollen Einsatz vorbereitet.
Ansprechpartner für die ehrenamtliche Seelsorge im Johannes Wesling Klinikum sind Pfarrer Oliver Vogelsmeier (05 71/ 790 28 83) und Pfarrerin Melanie Drucks, für die Altenheimseelsorge ebenfalls Vogelsmeier und außerdem Pfarrerin Eva Binder sowie Pfarrer i. R. Ralf Brokfeld. Kontaktperson für die Notfallseelsorge ist Pfarrer Matthias Rausch (Telefon: 05 71/ 518 86).

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