„Viele Wochen lang war nicht klar, ob es in diesem Jahr überhaupt Ferienspiele geben würde“, sagt Michael Vitt. Schon seit mehreren Jahren organisiert der Gemeindepädagoge für „juenger unterwegs“, das Referat für Jugendarbeit beim Evangelischen Kirchenkreis Minden, Ferienspiel-Wochen.

Nachdem die Gesundheitsämter die Corona-Schutz-Bestimmungen veröffentlicht hatten, konnte es letztlich doch an die Planungen gehen. Ein entsprechendes Hygiene-Konzept machte es möglich, dass in den Gemeinden Leteln und Friedewalde jeweils 36 Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren zu den Ferienspielen kommen konnten.

Unter dem Motto „Ferien auf dem Bauernhof“ traf man sich in Leteln, unter dem Motto „Flughafen Friedewalde – wir heben ab“ in Friedewalde. „Alles war zwar ein bisschen anders als sonst bei den Ferienspielen, aber Spaß hat es trotzdem gemacht“, erklärt Vitt. Die Kinder seien extrem diszipliniert gewesen und hätten das Maske-Tragen und die Abstandsregeln verständnisvoller akzeptiert als manche Erwachsenen. Die Händedesinfektion beim Ankommen, die Aufteilung in feste Kleingruppen mit je neun Kindern und die verbindlichen Laufwege hätten die Mädchen und Jungen sehr schnell eingeübt und sich gut daran gehalten.

Auch unter den anderen Umständen waren schöne Tage möglich zum Beispiel mit einem Besuch auf dem Bauernhof und einer Dorfrallye in Leteln sowie einer Schnitzeljagd und einem Stationenlauf in Friedewalde. Außerdem wurde viel gespielt, gebastelt, gemalt und experimentiert.  Die Leitung der Ferienspiele lang in den Händen von Michael Vitt, tatkräftig unterstützt wurde er von insgesamt 28 freiwilligen Helferinnen und Helfern, die das Programm auch mit entwickelt und vorbereitet haben. Einige von ihnen haben bereits den „Basix“-Kurs absolviert, mit dem juenger unterwegs junge Leute dafür schult, in der Kirche aktiv zu sein oder zu werden. Andere überlegen, einen solchen Kurs demnächst zu beginnen.

Weitere, auf Gemeinde-Ebene oder vom CVJM organisierte Angebote für Kinder gab es im Laufe der Schulferien in Haddenhausen, Windheim / Neuenknick, Lahde, Bergkirchen und Hille. „Grundsätzlich ist es wichtig, dass wir in den Schulferien Kindern solche Angebote machen und Eltern auf diese Weise entlasten können“, erklärt Vitt. Gerade in diesem Jahr, in dem die Kinder durch die langen Schulausfall-Zeiten weniger Kontakte zu Gleichaltrigen gehabt hätten und manche Familien auf gemeinsame Reisen verzichtet hätten, treffe das vielleicht sogar besonders zu.

 

 

 

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