Diakonie

Zu den Kernaufgaben der Kirche gehört für Christen die Diakonie, also die helfende Zuwendung zu Menschen in Not und in schwierigen Lebenslagen. Diakonisch zu handeln bedeutet, das Gebot der Nächstenliebe – „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ – beherzt und konkret in die Tat umzusetzen.

Tätige Nächstenliebe ereignet sich Tag für Tag, auf verschiedenen kirchlichen Ebenen und in den unterschiedlichsten Formen. Auf der Ebene der Gemeinden fängt diakonisches Handeln im Prinzip bereits beim ehrenamtlichen Besuchsdienst an: Schon wer sich älteren Gemeindegliedern zuwendet und sie in ihrer Häuslichkeit besucht oder kleine Besorgungen für sie übernimmt, tut damit ein richtig gutes Werk im Sinne der Nächstenliebe. Wo diese Art der Unterstützung nicht mehr reicht, übernimmt es dann gegebenenfalls die Diakoniestation vor Ort, professionell die individuell nötigen Pflegeleistungen zu erbringen.

Im Mindener Land gibt es eine Fülle von Angeboten für Menschen in Not und in schwierigen Lebenslagen. Jedes Jahr weist zum Beispiel der Kirchenkreis der Mindener Diakonie finanzielle Mittel zu, die u. a. den Diakoniestationen, dem Mehrgenerationenhaus e-werk und diversen Beratungsstellen zugutekommen.

Weitere diakonische Einrichtungen neben der Diakonie Stiftung Salem im Mindener Land sind die Evangelische Stiftung Gotteshütte und die Ausbildungsstätte Malche.

 

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