Textversion
StartseiteAktuellesKirchenkreisStationenwegKirchengemeindenGottesdiensteFortbildungInternFlüchtlingsberatungGlaubenswissen

Aktuelles:

Veranstaltungsplan

Nachrichtenarchiv

Stellenangebote

Linktipps

Nachrichtenarchiv:

Archiv 2016

Archiv 2015

Archiv 2014

Archiv 2013

Archiv 2012

Archiv 2011

Archiv 2010

Archiv 2009

Archiv 2008

Archiv 2007

Archiv 2006

Allgemein:

Startseite

Hinweise zur Benutzung

Impressum

Kontakt

Volltext-Suche

Fernwartung

„Wunder muss man ausprobieren“
Lesung mit Reinhard Höppner
„Wunder muss man ausprobieren - der Weg zur deutschen Einheit“: Unter diesem Motto laden die Evangelische und die Katholische Erwachsenenbildung ein zu einem Abend mit dem früheren Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reinhard Höppner. Am Mittwoch, 19. Mai, um 19.30 Uhr liest Höppner im Haus am Dom aus seinem gleichnamigen Buch.
Jahrzehntelang war Deutschland getrennt. Unterschiedliche wirtschaftliche und politische Systeme in Ost und West prägten die Menschen. Auch 20 Jahre nach dem Mauerfall sind die jeweils ganz anderen Erfahrungen noch wirksam und spürbar. Reinhard Höppner hat die Zeiten vor der Wende hautnah miterlebt und den Neuanfang in den neuen Bundesländern aktiv mit gestaltet. In seinem neuen Buch „Wunder muss man ausprobieren“ spricht er auch die bleibenden unsichtbaren Mauern in den Köpfen der Menschen an. Dass ein Rosenstrauß zu einem Geburtstag im Februar für Menschen der ehemaligen DDR undenkbar war, können sich zum Beispiel viele Menschen im Westen nicht vorstellen. Unterschiedliche subjektive Lebenswelten schaffen bis heute Probleme.
Reinhard Höppner ist 1948 in Haldensleben bei Magdeburg als Sohn eines Pfarrers geboren. Parallel zum Abitur machte er eine Ausbildung zum Elektromonteur; von 1967 bis 1971 studierte er Mathematik in Dresden. In der Synode der Kirchenprovinz Sachsen engagierte er sich schon als Jugendsynodaler. Ab 1972 gehörte er als synodales Mitglied der Kirchenleitung an und stand von 1980 bis 1994 als Präses an der Spitze der Synode. 1989 schloss er sich der neu gegründeten Sozialdemokratischen Partei an, wurde 1990 in die Volkskammer gewählt und leitete als deren Vizepräsident zahlreiche Sitzungen auf dem Weg zur deutschen Einheit. Höppner war Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt von 1994 bis 2002 und Mitglied im Präsidium des Deutschen Kirchentags von 1993 bis 2007.