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Foto: Alfred Loschen


Erster Bauabschnitt der Turmsanierung der Offenen Kirche St. Simeonis abgeschlossen

Nach sieben Monaten konnte die Offene Kirche St. Simeonis den ersten Bauabschnitt der Turmsanierung feiern. Die geplante Wiedereinsetzung der Turmuhr, die am 4.5.2011 herausgenommen wurde, um die Stahlträger in den Turm zu bringen, konnte wegen der starken Windböen am Nikolaustag nicht durchgeführt werden. Das Risiko, die Turmuhr zu beschädigen, wollte man nicht eingehen. Am 12.12.2011 konnte die Uhr wieder eingesetzt werden...

Pastor Andreas Brügmann bedankte sich bei den anwesenden Gastgebern, dem Superintendenten Jürgen Tiemann, Bauamtsleiter Rolf Hormann und dem Verwaltungsleiter des Kirchenkreises Ulrich Schlomann für Ihre Unterstützung. Superintendent Jürgen Tiemann freute sich ebenfalls, dass die Stabilisierung des Turmes nun abgeschlossen werden konnte. Dank galt auch Dipl. Ing. Hermann Waltke, der ehrenamtlich die statische Planung übernommen und mit dem Architekturbüro Lax und Wolf umgesetzt hat. Die Stahlbaufirma Schäkel war mit der Durchführung der Arbeiten betraut worden.

Die Baumaßnahmen waren notwendig, weil die vorhandene Turmdachkonstruktion (Helm) unterhalb der ersten Aussteifungsebene in Höhe des Giebels mit der Turmuhr nicht kraftschlüssig mit Bauteilen verbunden war und vor allem nicht die hohen Windkräfte aufnehmen konnte. Die Folge sind Risse im Sandsteinmauerwerk in den Ecken des Helms am Fußpunkt. Ein herausbrechen des Mauerwerks mit Absturz war schon seit längerer Zeit zu befürchten.

Mit der Verstärkung der Holzkonstruktion des Helms werden die Wind - und Eigenlasten aus dem Turm sicher in die vorhandene Stahlbetonkonstruktion geleitet und damit das Sandsteinmauerwerk entlastet. Das Mauerwerk kann im nächsten Schritt saniert werden.

Die Finanzierung des ersten Bauabschnittes war möglich, weil die St. Thomaskirche der St. Simeoniskirche einen Kredit in Höhe von 125.000 Euro gewährt hat, die aber zurückgezahlt werden müssen. Die Rückzahlung kann die Offenen Kirche, die keine eigene Gemeinde hat, nur durch Spenden aufbringen. In einem zweiten Teil soll dann die Fassade des Turms saniert werden wozu noch einmal 125.000 Euro benötigt werden. „Wir hoffen, dass wir alle Arbeiten bis zum 800jährigen Jubiläum der Kirche im Jahr 2014 abgeschlossen haben“. Den bisherigen Spendern wird ebenfalls gedankt und der eigens dafür gegründete Bauverein hofft, noch viele Spenderinnen und Spender dafür zu gewinnen. Jeder kann für 12 Euro im Jahr den Förder- und Freundeskreis unterstützen.

Alfred Loschen

Weitere Informationen finden Sie in dem » Flyer [175 KB] des Förder und Freundeskreis Bauverein St. Simeonis.

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